Methode

Wie wir einen Prozess auseinandernehmen — und ihn wieder zusammensetzen.

Kein Bauchgefühl, sondern eine wiederholbare Methodik. Hier steht, wie wir arbeiten und in welchen Standards wir modellieren.

So arbeiten wir

Die Methode, Schritt für Schritt.

Vier Phasen — Diagnose, Design, Build, Übergabe — in sieben konkreten Schritten. Jeder Schritt hat ein Ergebnis, das Sie sehen und prüfen können, bevor der nächste beginnt.

  1. 01

    Diagnose

    Scoping

    Wir grenzen den Prozess ab: Wo beginnt er, wo endet er, wer ist beteiligt? Ein klar umrissener Ausschnitt statt „das ganze Unternehmen“ — das macht das Ergebnis konkret und die Aufnahme belastbar.

  2. 02

    Diagnose

    Ist-Aufnahme

    Wir reden mit den Menschen, die den Prozess täglich ausführen, und beobachten ihn am Ort des Geschehens. Der wahre Ablauf steht selten im Handbuch — er lebt in Zurufen, Workarounds und Excel-Dateien.

  3. 03

    Diagnose

    End-to-End-Kartierung

    Der gesamte Fluss wird sichtbar gemacht — vom auslösenden Ereignis bis zum Ergebnis, über alle Abteilungen und Systeme hinweg. Erst wenn der Prozess auf einem Blatt liegt, sieht man die Übergänge, an denen es klemmt.

  4. 04

    Diagnose

    Engpass- & Kostenanalyse

    Wir quantifizieren, wo Wartezeit, Doppelarbeit und Medienbrüche entstehen — und was sie kosten. Der kritische Pfad wird benannt, nicht vermutet, und die Hebel werden nach Wirkung priorisiert.

  5. 05

    Design

    Soll-Modellierung

    Wir entwerfen den Zielprozess — sauber dokumentiert und in etablierter Notation spezifiziert. Zuständigkeiten, Systeme und Datenflüsse sind so festgelegt, dass klar ist, was gebaut wird, bevor gebaut wird.

  6. 06

    Build

    Umsetzung

    Wir bauen die Lösung: Integration, Automatisierung, Werkzeuge. Konkret benannte Technologien statt Schlagworte — und ein Ablauf, der nachweisbar läuft, nicht nur ein Foliensatz.

  7. 07

    Übergabe

    Übergabe & Enablement

    Wir schulen Ihr Team und übergeben die Dokumentation. Die Lösung soll auch dann weiterlaufen, wenn wir das Haus verlassen haben — Betrieb und Pflege bleiben in Ihrer Hand.

Notation & Standards

Wir modellieren in etablierten Standards.

Keine hausgemachten Kästchen-Diagramme. Wir arbeiten in Notationen, die Ihr Team, Ihre IT und jeder Nachfolger lesen kann — heute und in fünf Jahren.

BPMN 2.0Prozessmodellierung

Die etablierte Notation für Geschäftsprozesse. Ereignisse, Aufgaben und Entscheidungen werden eindeutig dargestellt — lesbar für Fachbereich und IT gleichermaßen.

WertstromanalyseValue Stream Mapping

Der Blick auf den gesamten Material- und Informationsfluss. Wir trennen wertschöpfende von nicht-wertschöpfenden Schritten und machen Wartezeiten und Bestände sichtbar.

SwimlaneZuständigkeiten

Der Prozess in Bahnen je Rolle oder Abteilung. Übergaben zwischen den Bahnen sind die Stellen, an denen Verantwortung — und Information — verloren geht.

RACIVerantwortlichkeiten

Wer macht, wer verantwortet, wer wird konsultiert, wer informiert? Eine klare Matrix beendet die Frage „Wer war eigentlich zuständig?“.

SIPOCProzessabgrenzung

Supplier, Input, Process, Output, Customer — der Rahmen, mit dem wir einen Prozess sauber abgrenzen, bevor wir ihn im Detail kartieren.

Aus der Praxis

Ein Blick auf ein echtes Artefakt.

So sieht ein Zwischenergebnis aus. Das folgende Beispiel ist bewusst anonymisiert und in Details geschwärzt — es zeigt die Machart, nicht die Daten eines konkreten Kunden.

Anonymisierte Prozess-Landkarte in Graphit und Signal-Amber; der kritische Pfad durch die Abteilungen ist hervorgehoben.
Beispiel: anonymisierte Prozess-Landkarte. Der kritische Pfad ist hervorgehoben — dort entstehen Wartezeit und Kosten.

Der Unterschied

Warum das anders ist als ein Beraterbericht.

Der klassische Beratungsauftrag endet mit einer Präsentation. Bei uns endet er mit einem Prozess, der läuft. Modellieren und Bauen sind dieselbe Hand — das ist der ganze Unterschied.

Der klassische Beraterbericht

  • Endet mit einer PDF-Präsentation und einer Empfehlungsliste.
  • Beschreibt, was zu tun wäre — die Umsetzung bleibt bei Ihnen.
  • Bleibt oft auf Schlagwort-Ebene, ohne konkrete Systeme zu benennen.
  • Verschwindet nach der Abschlusspräsentation im Laufwerk.

Die Arbeit mit taktforge

  • Endet mit einem laufenden Prozess, den Ihr Team am nächsten Tag nutzt.
  • Modelliert und baut aus einer Hand — dieselben Leute, kein Übergabebruch.
  • Benennt Technologien, Systeme und Integrationen konkret und setzt sie um.
  • Hinterlässt Dokumentation und geschultes Team, nicht nur eine Rechnung.

Erstgespräch

Reden wir über einen Prozess, der Sie Geld kostet.

30 Minuten, kostenlos, unverbindlich. Sie schildern den Ablauf, der klemmt — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.

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